Vorstandsmitglieder des BSC in Klausur

Für Samstag, den 18. November 2017 hatte der Gesamtvorstand des BSC Urberach die Mitglieder der Vorstände in den Abteilungen Tennis und Handball zu einer gemeinsamen Klausurtagung eingeladen, um sich über die Zukunftsentwicklung des Vereins zu unterhalten. Pünktlich um 10.30 Uhr konnte der BSC-Vorsitzende Michael Störmer im Haus Odenwaldblick auf der Bulau 16 Mitglieder aus den beiden Abteilungen des Vereins begrüßen. Zu Beginn der Diskussion stand eine Bestandsaufnahme der aktuellen Vereinssituation mit der Bewertung von Schwächen und Stärken des Vereins. Bei derzeit 420 Mitgliedern, davon 250 im Handball und 170 im Tennis, wurde für beide Abteilungen als zentraler Schwachpunkt die mittelfristige „Überalterung“, somit deutliche Dellen bei jugendlichen Jahrgängen, festgestellt. Beleuchtet wurde dabei auch die Konkurrenzsituation der vielen Sportvereine in Rödermark allgemein, im Tennis sind es gleich mehrere Vereine mit eigenen Anlagen. Festgestellt wurde, dass die bisherige Gewinnung von Mitgliedernachwuchs aus verschiedenen Gründen nicht mehr greift: Früher war es wie selbstverständlich, dass die Kinder der Vereinsmitglieder mit auf der Anlage oder in der Halle waren und als Jugendliche – zusammen mit Freunden – ebenfalls Mitglied wurden. Positiv herausgehoben wurden die gesunde wirtschaftliche Situation des Vereins, die gepflegte Außenanlage, die Verankerung in der Kommune sowie die harmonische Stimmung der Mitgliedschaft. Weiter im Mittelpunkt der Diskussion standen die Optimierung in der Nutzung des Clubheims und die Steigerung der Attraktivität des BSC-Geländes an der Traminer Straße. BSC-Vorsitzender Michael Störmer zeigte sich am Ende der fünfstündigen Diskussion sehr zufrieden: „Als Ergebnis haben wir Schlagworte für Projekte zur weiteren Entwicklung des Vereins erarbeitet, die in Kleingruppen mit Verantwortlichkeiten versehen sind und weiter verfolgt werden. Mit den Ergebnissen wird sich der Vorstand im Februar 2018 befassen, um der Mitgliederversammlung im März berichten zu können.“ Die Liste der Projekte mit den zugeordneten Verantwortlichkeiten wird nach Erstellung des Protokolls an dieser Stelle veröffentlicht. Demnach können sich weitere Interessierte einbringen.